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EM Effektive Mikroorganismen Wirkprinzipien

EM Wirkprinzipien


Die Wirkung von EM basiert auf zwei wichtigen Prinzipien

Das Dominanzprinzip

Dominanz ist die vorherrschende Art einer Pflanzen- oder Tiergesellschaft. Im Allgemeinen gibt es 3 Hauptgruppen von Mikroorganismen:
  • Die Fäulnis erzeugenden Mikroorganismen (degenerative)
  • Die opportunistischen Mikroorganismen (neutrale)
  • Die Fermentation erzeugenden Mikroorganismen (positiv)

Mikroorganismen (regenerative) Die beiden kleinsten Gruppen, Fäulnis und Fermentation erzeugende Mikroorganismen, sind Milieu bestimmend, d.h. sie bestimmen ob das abgestorbene organische Material verfault oder verrottet.

Die opportunistischen Mikroorganismen (Mitläufer) sind die größte Gruppe und unterstützen jene der beiden kleinen Gruppen in ihrem Abbauprozess, die zahlenmäßig dominiert. EM enthält eine Vielzahl von fermentaktiven aufbauenden Mikroorganismen.

Durch regelmäßiges Beimpfen mit EM Effektiven Mikroorganismen wird ein Milieu, in welchem Fäulnis erzeugende Bakterien dominieren, in ein fermentaktives Milieu umgewandelt.

Das Fermentationsprinzip

Mit Fermentation oder Fermentierung (lat. fermentum: Sauerteig) bezeichnet die Biotechnologie die Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien-, Pilz-, oder Zellkulturen oder aber durch Zusatz von Enzymen (Fermenten). So lassen sich z.B. medizinisch interessante Produkte wie Insulin, Hyaluronsäure und eine Vielzahl von Antibiotika wie z.B. Penicillin mit Hilfe von Mikroorganismen großtechnisch in Bioreaktoren synthetisieren.

Mikroorganismen sind in der Lage Stoffe zu bilden, die sich auf rein chemischem Wege nur sehr schwer bzw. gar nicht herstellen lassen. Bei der Fermentation entstehen im Gegensatz zur Fäulnis starke antioxydante, lebensfreundliche Substanzen (Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, bioaktive Substanzen,…) und keine lebensfeindlichen Stoffwechselprodukte (wie Ammoniak, Lachgas, Methan,…).

Das beste Beispiel für Fermentation ist die Herstellung von Sauerkraut. Bei diesem Vorgang wird aus dem, in seiner Rohform Vitamin C armen Weißkohl, eine Vitamin C reiche Nahrung hergestellt. Dies bewirken die fermentaktiven Bakterien, in diesem Fall vor allem Milchsäurekulturen.

Zusammenfassung

EM beeinflusst die mikrobielle Umwelt in der Art, dass die fermentaktiven Mikroorganismen vorherrschend werden. Dadurch wird eine Umwelt geschaffen, in der Mikroorganismen mittels Fermentation eine positive Rolle in Bezug auf Pflanzenwachstum, Pflanzenqualität und Bodenfruchtbarkeit spielen.

Fermentativer Abbau wird stimuliert und Fäulnis verschwindet, wodurch weniger Energie in die Atmosphäre verloren geht. In einem Boden, in dem Fermentation vorherrscht, können optimale Produktionsniveaus geschaffen, Krankheiten unterdrückt und Produkte von höherer Qualität erzeugt werden.



© Birgit Maurer, all rights reserved
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